Vertrauen ist die Bereitschaft, auf Kontrolle zu verzichten. Sie beweist sich vor allem in zwei Hinsichten: durch die Freigabe von Informationen, also durch Transparenz über Daten, Entscheidungen oder Überlegungen; sowie durch die überprüfungsarme Abgabe anspruchsvoller Aufgaben an Personen, über deren Kompetenz Restunsicherheit besteht.
Eine der Spannungen beim Vertrauen liegt darin, dass es gewöhnlich als Vorschuss gegeben wird. Wo Führungskräfte oder (andere) Leistungsträger:innen die Fähigkeiten anderer als nicht kreditwürdig betrachten, dort ist Vertrauen nur so lang warm wie die Kaffetasse, auf die man es emphatisch druckt.
Die Psychologie unterscheidet Vertrauen von psychologischer Sicherheit. Beim Vertrauen liegt der Fokus auf uns („Oh je, was wird die andere Person machen? Kann ich mich auf sie verlassen?“), während bei psychologischer Sicherheit der Fokus auf mit selbst liegt („Oh je, was passiert mit mir, wenn ich das vor anderen sage?“).


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