Agilität ist eine Arbeitsweise, die darauf reagiert, dass Pläne beim Kontakt mit der Wirklichkeit leicht zusammenfallen (Umsetzungsschwierigkeiten, Marktveränderungen, Kundenwünsche). Sie zeichnet sich dadurch aus, dass Entscheidungen, Verantwortlichkeiten und Arbeitsabläufe durch engmaschige Feedbackschleifen koordiniert werden statt durch starre Pläne und feste Organigramme.
Beispiele für solche Arbeitsformen sind etwa Scrum und Design Thinking. Agiles Arbeiten ist älter als New Work, hat in Zeiten des nie endenden Software-Updates und der Wechselhaftigkeit digitaler Märke aber stark an Bedeutung gewonnen.
– Auf der Organisationsebene unterscheidet sich Agilität von funktionaler und Matrix-Struktur dadurch, dass Mitarbeiter*innen weitgehend selbst entscheiden können, an welchen Projekten sie arbeiten. In Startups sind eine agile Arbeits- und Organisationsweise oft deckungsgleich.
Merksatz zur Abgrenzung von traditionellen Arbeitsformen: Wenn ein Fehler passiert, wird in einem nichtagilen Umfeld gejammert, in einem agilen gelernt. Hierbei hilft ganz entscheidend psychologische Sicherheit.


Hier findest Du viele Tipps, Tools und Formate zum Thema, zum Beispiel die Retrospektive als zentrales Format agiler Arbeitsweisen oder regelmäßige 1-on-1s.
Gibt es ein Buch zum Thema, das dich beeindruckt oder dir sehr geholfen hat? Oder hast Du einen Link zu einem guten Artikel? – Teil es gern mit uns und wir nehmen es hier auf!


Wenn Du die Definitionen von Agilität ergänzen möchtest, dir ein Stichwort im Wörterbuch fehlt oder wenn Du Tipps für weitere Tools und Literatur hinzufügen möchtest, schreib uns einfach!


Die Toolbox für gute Arbeit ist eine Plattform der Berlin Alley GmbH.